Neue Pforzheimer Hütte

Und dann wünschst du dich da hin zurück, wo du wirklich sehr glücklich warst. Wo glücklich sein einfach und die einzige Aufgabe des großen Tages war.
Am Morgen hinter dem zugigen Dachfenster den Sonnenaufgang schweigend, im Halbschlaf, beobachten.
Barfuß im taunassen Gras, Kuhdung und im Ohr das Geplätscher eiskalten, klaren Wassers (mit Schafpipi).
Mit nur ein wenig Geduld, etwas schaffen. Und wenn es dreieinhalb Schritte auf einer drei Zentimeter breiten Leine sind.
Den sonnenwarmen Fels umarmen, mit den Fingern das harte, lange Gras durchfahren; an Menschen denken, die nun weniger sind, als dieses leise Gras, weil sie so wenig werden wollten, weil sie dachten, nicht mehr als das perfekt hinbekommen zu können.
Moos, das so hart ist, wie Blumenkohl. An den einen Menschen denken, der wie ein Berg aufrecht vor dir stand und einem Feind seine breiteste Stelle darbot, um dich zu schützen. (Oma war 2 Meter groß!)
Dort wo man so schön spricht. Und du dich nach einem “Na do schau her!” und “Jo freili!” sehntest.
Dahin willst du sofort zurück, damit keine schlechten Nachrichten dich mehr erreichen können. (Wie auch, ohne Internet und Handyempfang.)

Die erste Sekunde nachdem die Sonne vollständig hinter dem zackigen Rand des Berggrats verschwunden ist, aber die Welt immer noch in ein sonderbares Licht taucht.
(Wie schnell es jetzt kalt wird!)


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